Zwei Tage in Lohnsburg

 Am Mittwoch den 1. Oktober 2008 ging es los. Wir fuhren mit dem Bus um 8 Uhr beim Schwechaterhof in Steyr weg. Nach gut eineinhalb Stunden kamen wir in Lohnsburg an. Dort wurden wir gleich von Clemens und Stefan empfangen, die uns unsere Zimmer zuteilten. Nach dem Mittagessen gingen wir in den Wald. Dort gab uns Clemens, unser Betreuer, den Auftrag nur mit einer Schnur ein Haus für die ganze Klasse zu bauen. Nach kurzen Überlegungen  hatten wir einen Plan und setzten ihn alle gemeinsam tatkräftig um. Gut zwei Stunden später war es fertig. Es fanden alle Kinder und Lehrer unserer Klasse Platz darin, wir konnten sogar noch ein kleines Lagerfeuer machen. Danach gingen wir wieder zurück in unsere Unterkunft. Dort aßen wir Schnitzel mit Reis. Um 19 Uhr trafen wir uns alle bei der Lagerfeuerstelle. Dort sangen wir Lieder. Aufgeteilt in kleine Gruppen  gingen wir mit Clemens und Stefan auf einen mit Seilen gespannten Weg durch den dunklen Wald. Anschließend gingen wir in unsere Zimmer und um 22 Uhr war Nachtruhe – was nicht heißt, dass da schon geschlafen wurde. Am nächsten Tag gab es zuerst einmal Frühstück. Danach trafen wir uns wieder bei der Lagerfeuerstelle, wo wir uns in Vierergruppen aufteilten. Wir erhielten von Stefan und Clemens die Aufgabe, nur mit einem Zündholz Feuer zu machen. Bei den meisten funktionierte dies beim ersten Versuch. Am besten gelingt es, wenn man zuerst etwas Fichtenharz nimmt, darüber  trockenes Reisig schichtet und dann immer dicker werdende Äste darauflegt. Um 12 Uhr fanden wir uns zum Mittagessen ein. Es gab Fleischlaibchen mit Püree.  Am Nachmittag machten wir das „Spinnennetz“. Das heißt, wir mussten mit der ganzen Klasse durch ein aus Seilen gespanntes Netz klettern. Jedoch durfte jede Öffnung nur zweimal benutzt werden.  Leider wartete nun schon der Bus zur Heimreise auf uns. Ich fand diese zwei Tage sehr schön, aber leider zu kurz.

 

Simon Malacek